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2. NWI-Konferenz: "Gesellschaftliches Engagement lohnt sich" PDF Drucken E-Mail

Das Netzwerk der regionalen Wirtschaftsvereinigungen und Institutionen (NWI) diskutiert die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

 

Heidelberg, 11. Juli 2007.

Die zweite NWI-Konferenz fand im Juli in der Print Media Academy zum Thema "Unternehmerische Verantwortung wahrnehmen: CSR im Mittelstand" in der Print Media Academy statt. Josef Stumpf, Stellvertretender Sprecher des NWI, moderierte die Konferenz und die anschließende Podiumsdiskussion.

 
"Das Engagement der Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar ist vorbildlich. Anknüpfungspunkte für gesellschaftliches Engagement gibt es in vielen Betrieben. Grundlage dafür ist die eigene Geschäftstätigkeit und das Umfeld des Unternehmens" erläuterte Birgit Riess von der Bertelsmann Stiftung. Breiten Raum nahm die Vorstellung des Konzepts "Corporate Social Responsibility/CSR" ein. Unter diesem Begriff – auf deutsch "Unternehmerischer Verantwortung" – wird in der Wirtschaft diskutiert, wie Unternehmen ihr Engagement und ihre spezifische Unternehmenskompetenz verbinden können, um damit einen Nutzen sowohl für das Unternehmen, als auch für die Gesellschaft zu stiften. Peter Kromminga, Geschäftsführer des Unternehmensnetzwerks "UPJ – Unternehmen: Aktiv im Gemeinwesen", nannte als Handlungsfelder Umwelt, Mitarbeiter, Gemeinwesen und Markt und fasste zusammen: "CSR ist der Beitrag, den die Wirtschaft zur Nachhaltigkeit leisten kann."

 

Ziel der Veranstaltung war es, mittelständische Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren und ihnen den Nutzen aufzuzeigen. Auch wurden die Perspektiven für die Metropolregion Rhein-Neckar diskutiert. Dr. Wolfgang Niopek, Geschäftsführer der IHK Rhein-Neckar betonte die Wichtigkeit des sozialen Engagements für die gesamte Region und stellte beispielhaft Projekte zum Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" und zum Umweltschutz ("Nachhaltiges Wirtschaften") vor.

 In einem ausführlichen Eingangsstatement betonte Kirsten Hirschmann, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland und geschäftsführende Gesellschafterin von Hirschmann Laborgeräte, die positiven Einflüsse des unternehmerischen Engagements: "Unsere Mitarbeiter sind motivierter und haben eine enge Bindung an das Unternehmen. Das wirkt sich auf die Produktentwicklung und damit auf den Unternehmenserfolg aus."

Das Interesse der mittelständischen Wirtschaft zeigte sich in vielen Fragen und Gesprächen im Anschluss an die Podiumsdiskussion.

Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Heidelberger Druckmaschinen AG und vom Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW). Das NWI ist ein Netzwerk von Wirtschaftsvereinigungen und Institutionen in der Metropolregion Rhein-Neckar-Raum. Ziel ist es, die vielfältigen Aufgaben, Angebote und Möglichkeiten dieser Einrichtungen transparenter zu machen und verstärkt nach außen zu tragen. Daneben stärkt das Netzwerk die Kommunikation und den Austausch untereinander.


Weitere Informationen:

 

Download
Flyer zur NWI Konferenz 2007: "CSR im Mittelstand" (pdf)

 

Websites

NWI Netzwerk regionaler Wirtschaftsvereinigungen und Institutionen
UPJ e.V.
BVMW Bundesverband mittelständischer Wirtschaft e.V.
Bertelsmann Stiftung

 

Fotos

 

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Bild 1 und 2 (v. l.):
Peter Kromminga (UPJ), Kirsten Hirschmann (Wirtschaftsjunioren), Josef Stumpf (NWI/bfk consulting), Birgit Riess (Bertelsmann Stiftung), Dr. Wolfgang Niopek (IHK), Christoph Ecken (NWI/Redaktionsbüro Ecken).

Bild 3:
Josef Stumpf im Vorbereitungsgespräch mit Kirsten Hirschmann (Bundesvorsitzende 2007 der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)).

Bild 4:
Come Together