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Aktion „1000 Leben retten" startbereit


Josef Stumpf, BVMW Heidelberg, unterstützt Darmkrebsaktion in der Metropolregion Rhein-Neckar

 

20.10.2009

In der Metropolregion Rhein-Neckar sollen 1000 Leben gerettet werden. Am 1. Januar 2010 startet daher eine umfassende Aktion zur Vermeidung von Darmkrebs. Die Initiatoren der Aktion sind die Stiftung LebensBlicke, der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, das Gesundheitsnetz Rhein-Neckar-Dreieck e. V. und auch der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).
Sie alle haben jetzt die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen und bereits im Vorfeld eine große Anzahl von Organisationen aus der Region gewinnen können. Die Teilnehmer bieten ihren Mitarbeitern eine Darmkrebs-Vorsorge an und treten als Sponsoren der Aktion auf. „Etwa 1,50 Euro pro Mitarbeiter können über Leben und Tod entscheiden", so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke und verweist damit auf die geringen Kosten einer Vorsorgeuntersuchung.

Um die Aktion noch bekannter zu machen, findet am 5. November in Heidelberg eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt. Dort werden namhafte Persönlichkeiten die Hintergründe der Aktion und die Vorgehensweise erläutern.

 

Erschreckende Todesursache: Darmkrebs

 

An Darmkrebs sterben in unserer Region pro Jahr fast 800 Menschen, eine beispielsweise im Vergleich zu den um die 150 Verkehrstoten sehr große Zahl. „Die Zahl ist umso erschreckender, wenn man weiß, dass Darmkrebs recht einfach vermeidbar ist", so einer der Schirmherren des Projekts, Herr Dr. Manfred Lautenschläger, Mitbegründer des Unternehmens MLP und fügt hinzu: „Ziel der Aktion ist es, den Kenntnisstand zur Darmkrebsvermeidung in der breiten Bevölkerung zu verbessern." Das bedeutet konkret: Die Aktion „1000 Leben retten" ist ein mehrstufiger Vorsorgeablauf. Er beginnt für die allermeisten Menschen lediglich darin, sich eine Minute mit einem persönlichen Fragebogen zu befassen und das Ergebnis unmittelbar abzulesen. Nur denjenigen Menschen, die nach dieser einfachen Analyse ein erhöhtes Risiko aufweisen, wird eine weitergehende Diagnostik empfohlen. Es geht bei der Aktion also darum, gezielt die gefährdeten Personen zu identifizieren und sie nach bestem medizinischem Kenntnisstand zu untersuchen. „Unternehmen können aktiv mithelfen und durch eine Teilnahme an der Aktion ihren Fürsorgeauftrag für die eigenen Mitarbeiter erfüllen", so Josef Stumpf, Kreisgeschäftsführer des BVMW der Metropolregion Rhein-Neckar. Nach der Ansprache von Mitarbeitern in verschiedensten Unternehmen soll der Fragebogen der breiten Öffentlichkeit zum Selbsttest angeboten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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