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Aktion „1000 Leben retten" startbereit
 20.10.2009 Um die Aktion noch bekannter zu machen, findet am 5. November in Heidelberg eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt. Dort werden namhafte Persönlichkeiten die Hintergründe der Aktion und die Vorgehensweise erläutern.  Erschreckende Todesursache: Darmkrebs  An Darmkrebs sterben in unserer Region pro Jahr fast 800 Menschen, eine beispielsweise im Vergleich zu den um die 150 Verkehrstoten sehr große Zahl. „Die Zahl ist umso erschreckender, wenn man weiß, dass Darmkrebs recht einfach vermeidbar ist", so einer der Schirmherren des Projekts, Herr Dr. Manfred Lautenschläger, Mitbegründer des Unternehmens MLP und fügt hinzu: „Ziel der Aktion ist es, den Kenntnisstand zur Darmkrebsvermeidung in der breiten Bevölkerung zu verbessern." Das bedeutet konkret: Die Aktion „1000 Leben retten" ist ein mehrstufiger Vorsorgeablauf. Er beginnt für die allermeisten Menschen lediglich darin, sich eine Minute mit einem persönlichen Fragebogen zu befassen und das Ergebnis unmittelbar abzulesen. Nur denjenigen Menschen, die nach dieser einfachen Analyse ein erhöhtes Risiko aufweisen, wird eine weitergehende Diagnostik empfohlen. Es geht bei der Aktion also darum, gezielt die gefährdeten Personen zu identifizieren und sie nach bestem medizinischem Kenntnisstand zu untersuchen. „Unternehmen können aktiv mithelfen und durch eine Teilnahme an der Aktion ihren Fürsorgeauftrag für die eigenen Mitarbeiter erfüllen", so Josef Stumpf, Kreisgeschäftsführer des BVMW der Metropolregion Rhein-Neckar. Nach der Ansprache von Mitarbeitern in verschiedensten Unternehmen soll der Fragebogen der breiten Öffentlichkeit zum Selbsttest angeboten werden.          |




